Das W-LAN Passwort

Es gibt nichts im meinem Leben, was so toll ist, dass ich darüber schreiben könnte.

Immer wenn du mich fragst, ob ich mich daran erinnere wie wir uns kennen gelernt haben, sage ich nein. Mittlerweile weiß ich es wieder, aber ich sage trotzdem nein, weil ich es mag wie du mir die Geschichte erzählst. Dafür erinnere ich mich an Geschichten, die du gerne vergessen willst. Ich will sie eigentlich auch vergessen, aber sie haben mich verändert. So verändert, dass ich mich begann selbst zu mögen. In Zeiten von Selbsthass, Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit warst du da. Auch wenn wir Streit hatten, hast du mich gefangen. Bei dir musste ich mich nie alleine fühlen. Du bist mein Gewissen, das mich daran erinnert wer ich bin, wer ich sein will.

Ich war ein Mensch, der nachtragend war und nie verzeihen konnte. Ich konnte meine Fehler nicht sehen. Ich musste immer Recht haben ( aber ich hab auch recht). Ich mied alle Menschen, die mir weh taten, denen ich weh tat. Dich meiden ist unmöglich. Dank dir kann ich verzeihen und vergeben. Ich kann mir verzeihen, ich kann mich mögen.

Danke!

Ich glaube das ist der unperfekteste Text, den ich je geschrieben habe.

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